Spielbericht: SV Weitenung – SV Oberachern II 1:1 (0:1)

Spielbericht:
SV Weitenung – SV Oberachern II 1:1 (0:1)

Die Rollen vor diesem Bezirksligaduell waren klar verteilt.Zum einen die personell angeschlagenen Gastgeber, zum anderen die mit vielen Spielern aus dem Oberligakader angetretenen Gäste. Die jüngsten Ergebnisse ließen beim einen oder anderen Fan aus dem Weitenunger Lager im Vorfeld Schlimmens befürchten.

Den Erwartungen entsprechend legten die Achertäler los wie die Feuerwehr. Petric scheiterte noch am Pfosten (5.), kurz darauf war dann Hocak erfolgreich. SVW-Keeper Droll war gegen den platzierten Schuß machtlos.

In der Folgezeit wurde das Tor der Einheimischen durch die Gastelf berannt, ohne jedoch nochmals zum Erfolg zu kommen. Das Spiel verflachte zusehends und spielte sich zumeist zwischen den Strafräumen ab. Die Heimelf brachte die Gäste durch unnötige Ballverluste und Unkonzentriertheiten immer wieder in Ballbesitz, den diese aber nicht verwerten konnten.
Die zuletzt löchrige Defensive der Blumendörfler stand jetzt sicherer, so dass mit diesem knappen Ergebnis die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit investierte die Mannschaft von Stefan Geppert wieder mehr in den Ausbau der Führung. Muslija setzte einen Freistoß, bei dem Droll im SVW-Tor machtlos gewesen wäre, an den Pfosten (51.).
Im Gefühl der sicheren wenn auch knappen Führung, verwalteten die Gäste ihren Vorsprung zunächst souverän, ohne nochmals richtig gefährlich zu werden. Die Heimelf konnte sich trotz steten Bemühens im Strafraum des Gastes zunächst nicht entscheidend durchsetzen.

Der Kampfgeist und Einsatzwille der Mannschaft von Andreas Kraft wurde spät belohnt. Sebastian Habich wurde im Strafraum der Gastmannschaft regelwidrig zu Fall gebracht und Andreas Häringer verwandelte sicher per Foulelfmeter zum Ausgleich (83.).
Wütende Angriffe der Oberligareserve waren die Folge. Die SVW-Defensive stand jedoch sicher und hatte nochmals Glück, als der eingewechselte Carolina nur den Pfosten traf.

Die Heimelf verdiente sich diesen Punkt durch ihren großartigen Einsatz und Moral trotz des frühen Rückstands redlich. Der Punktgewinn gegen einen starken Gegner sollte Auftrieb für die anstehenden Aufgaben geben.
Die Gäste müssen sich vorwerfen lassen, dass sie ihre Möglichkeiten aufgrund ihrer individuellen Klasse nicht in einen Sieg umgemünzt haben. SF
SV Weitenung: Droll, Hörig, Hettler, Friedmann, D., Friedmann, K. (90. Rothhaupt), Häringer, Kist, Hördt, Manz (76. Stork), Habich (88. Frietsch, D.), Miller (56. Ohnemus)
SV Oberachern II: Schnurr, Noe, Krebs, Petric (73. Leberer), Gürsoy, Raz (56. Hauer), Muslija (65. Carolina), Djuric, Orhan, Hocak, Zehnle

SV Weitenung – FC Ottenhöfen 4:3

Im Bezirkspokal-Achtelfinale zwischen den beiden Bezirksligisten starteten beide Teams mit offensiven Aktionen. Golly für die Gäste und Hettler für den SVW vergaben jedoch.
Mit zunehmender Spieldauer setzte sich das druckvolle Spiel der Gäste immer mehr durch. Die gefährlichen Aktionen, vor dem von Neuzugang Janis Krämer erstmals gehüteten SVW-Tores, nahmen zu.
Nach einem der vielen Ballverluste des SVW im Mittelfeld schalteten die Achertäler schnell um und Senn konnte die Führung erzielen (22.). Mit dem Vorsprung im Rücken agierte die Gäste-Elf noch sicherer. Diese Dominanz schlug sich in einem weiteren Treffer durch Gästespielführer Hock nieder (29.). Zu diesem Zeitpunkt erschien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die nächsten Tore für den überlegenen Gast fallen werden.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel machten sich die Einheimischen auf, sich mit Erfolg zu wehren. SVW-Kapitän Markus Frietsch setzte gekonnt den zuvor eingewechselten Kevin Schoch ein, der per Kopf aus kurzer Distanz einnetzte(44.).
Mit diesem für die Heimelf schmeichelhaften Zwischenstand wurden die Seiten gewechselt.

Coach Andreas Kraft vom SVW hatte wohl in der Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden, denn sein Team kam wie umgewandelt aus der Kabine. Nach einem Flankenlauf von Stork  verpassten Freund und Feind den quer durch den Fünfmeterraum fliegenden Ball bis auf Schoch, der in Torjägermanier abstauben konnte(48.). Dieser Treffer brachte nun endgültig die Partie zum kippen. Waren vor dem Seitenwechsel die Gäste eindeutig am Drücker, so dominierten die Einheimischen nun die Begegnung. Hübner und Frietsch konnten die Konfusion in der Gästeabwehr nicht nutzen, stattdessen fiel aus heiterem Himmel die erneute Führung für die Petit-Elf, als Roth von der SVW-Abwehr nicht zu stoppen war(78.). Der Schock über den erneuten Rückstand währte nur kurz. Mit einer kämpferisch großartigen Einstellung stemmte man sich aufseiten des SVW gegen das drohende Pokalaus.

Eine große Chance ergab sich als Hörig im Strafraum umgerissen wurde und dem Unparteiischen keine andere Wahl blieb als auf Strafstoß zu entscheiden. FCO-Keeper Bühler blieb jedoch Sieger im Duell mit dem Weitenunger Spielführer Frietsch (81.).
Weiterhin wurde das Tor der Gäste berannt und der Lohn der Mühen war der Ausgleich durch Sascha Hübner, der eine Freistoßflanke artistisch im Netz der Gäste versenkte (90.).
Die Krönung der Aufholjagd folgte allerdings noch in der Nachspielzeit, als Kai Friedmann einen zu kurz abgewehrte Eckball von der Strafraumkante unter die Latte hämmerte (90.+3). Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken können die anstehenden Aufgaben von Seiten der Einheimischen im  Ligaalltag hoffnungsvoller angegangen werden.

SF
SV Weitenung: Krämer, Stork (Hörig, 59.), Hettler (75. Miller ), Friedmann, D., Frietsch, Friedmann, K., Häringer, Kist, Hördt, Hübner, Pietrowiak (43. Schoch)

FC Ottenhöfen: Bühler, M., Roth, Fischer, Bühler, D., Hock, Siefermann, Senn, Schemel, Golly, Sackmann, Benz

Die Neuzugänge der Saison 2016/2017

Im Rahmen des öffentlichen Trainings am vergangenen Sonntag,
wurde die Neuzugänge vorgestellt.

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Hintere Reihe stehend von links: Hubert Frietsch (1. Vorstand), Andreas Kraft (Trainer 1. Mannschaft), Julian Manz, Maximilian Reck, Sebastian Winter, Luca Ohnemus, Artem Scheglow, Jürgen Ziegler (Spielausschussvorsitzender) Vordere Reihe sitzend von links: Felix Rothhaupt, Andreas Häringer, Janis Krämer, Dominik Droll, Tim Maier Es fehlen auf dem Bild: Marco Spinner, Jonas Jung

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