Vorbericht SV Weitenung-FSV Kappelrodeck/Waldulm

Vorbericht SV Weitenung-FSV Kappelrodeck/Waldulm, Samstag, 12.12.2015, 16.00 Uhr,
Bezirksliga Baden-Baden

Nach zuletzt nur einem Punkt aus vier Spielen konnte der SV Weitenung mit dem 3:1 Pflichtsieg gegen Tabellenschlusslicht VfB Gaggenau seine Durststrecke überwinden. Damit erscheint das zuletzt ausgegebene Minimalziel von 30 Punkten zur Winterpause zum Greifen nah. Davon zumindest platz- und punktetechnisch weit entfernt rangiert der FSV Kappelrodeck/Waldulm um Neutrainer Tobias Meister mit 21 Punkten auf dem 13. Tabellenrang. Gemessen an den Leistungen und Ergebnissen scheint sich der FSV, der unter Meister in den absolvierten vier Spielen noch ohne Sieg ist, allerdings im Aufwind zu befinden. Drei Unentschieden gegen die SV Ottenau, den FC Lichtenau und den FV Muggensturm, sowie eine knappe Niederlage gegen die SG RSC/DJK Rastatt belegen dies. Gegen den SVW wird man in alles daran setzen, mit einem Erfolg die Winterpause anzutreten. Meisters Pendant auf der Trainerbank, Holger Riehle, kann bei der Mission Heimsieg wieder auf den genesenen Jonas Huck und die Rückkehrer Sascha Hübner und Daniel Boon zurückgreifen. Auch auf der Torhüterposition hat er mit Markus Welti und Kevin Hertweck die Qual der Wahl. Ein Sieg jedenfalls würde beiden Trainern ein vorweihnachtliches Lächeln ins Gesicht zaubern. Nicht minder groß wäre die Freude bei Thorsten Heppner und seiner Weitenunger zweiten Mannschaft. Ihm fehlt noch die Konstanz und eine dickere Personaldecke um ganz vorne angreifen zu können. Mit dem FSV Kappelrodeck/Waldulm 2 gastiert ein ebenbürtiger Gegner im Blumendorf. SG

Spielbericht SV Weitenung-FV Muggensturm

SV Weitenung-FV Muggensturm, Bezirksliga Baden-Baden, 1:3 (1:1)
Bericht: SG / Bild: ABB/Steuerer
Bei Sturmböen und Regenschauern hielten die Hausherren in einer zähen Partie gegen den Gast aus Muggensturm eine Hälfte lang gut mit, ehe man in Halbzeit zwei verdientermaßen die Punkte dem FVM um Trainer Heiko Grajewski und Sturmführer Patrick Klass überlassen musste. Die Partie begann jedoch verheißungsvoll für Blau-Weiß. Aus stabiler Defensive trug man seine Angriffe nach vorne. Nach einem daraus resultierenden Eckball von Spielmacher Frietsch köpfte Habich mit Saisontor Nummer Neun mustergültig uns kurze Eck ein (5.). Zum Leidwesen von Torhüter Welti und seinen Vorderleuten sollte sich eine wissenschaftlich belegte Begebenheit bestätigen. Die Gefahr eines Gegentores ist unmittelbar nach einem eigenen Torerfolg am größten. Und wer sonst als Torjäger vom Dienst, Patrick Klass, sollte das mit seinem 14. Torerfolg der laufenden Spielzeit unterstreichen? Gegen die Laufrichtung des Weitenunger Schlussmannes wuchtete er das adrett servierte Leder zum Ausgleich per Kopf in die Maschen (6.). Bis zum wärmenden Halbzeittee kam man in einem schnellen Spiel hüben wie drüben zu durchaus erfolgsversprechenden Torraumszenen. Auf Weitenunger Seite sorgten Marco Nock, Habich und Kamm für Torgefahr, gegenüberliegend vergab Zimmermann überhastet freistehend vor Welti, ehe Paraskewas mit einem Fernschuss am Weitenunger Keeper scheiterte. Wer in Runde zwei auf eine Leistungssteigerung oder ein hochklassiges Spiel spekuliert hatte, wurde weitestgehend enttäuscht. Vieles blieb Stückwerk, sehenswerte Spielzüge waren Mangelware. Stets bemüht beschreibt das Auftreten der Riehle-Elf noch am ehesten. Doch auch das Gästeteam aus dem 6.200-Seelendorf, das das wunderschöne Städtchen Gradara in Italien seine Partnergemeinde nennen darf, verstand es kaum, die sich bietenden Räume entscheiden zu nutzen. So musste erneut Klass herhalten, um den dritten Auswärtserfolg auf den Weg zu bringen (67.). SVW-Trainer Riehle tat, was zu tun war, wechselte mit Pietrowiak und Manuel Nock zwei Offensivkünstler ein. Ins Schwarze traf jedoch nur noch Muggensturms Bechler, der mit dem 1:3 jegliche Hoffnung auf einen glücklichen Weitenunger Punktgewinn zerstörte (90). Die Weitenunger Reserve wurde in ihrem neuerlichen Aufwärtstrend beim 1:5 jäh ausgebremst. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer hatte Pietrowiak erzielt. SG

SV Weitenung: Welti, Friedmann D., Nock Marco, Kamm (73. Pietrowiak), Seifried, Frietsch, Kist (87. Stork), Habich, Hörig, Hördt, Hettler (77. Nock, Manuel)

FV Muggensturm: Jörger, Paraskewas, Koffler, Nuß, Jägel, Grossmann, Klass, Zimmermann, Bechler, Kühnel, Spitz

Vorbericht SV Weitenung-FV Muggensturm, Sonntag 29.11.2015, 14.30 Uhr

Quo vadis SVW? Diese Frage wird man sich in den zurückliegenden Wochen
mehrfach im Weitenunger Umfeld gestellt haben. Nach äußerst holprigem
Saisonbeginn ließ man Sieg um Sieg folgen. Folgerichtig kletterte man in der Tabelle
gen Sonne. Dass dies nicht bedingungslos so anhalten würde war durchaus zu
erwarten. Doch nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Partien wächst die Sehnsucht
nach einem dreifachen Punktgewinn bei Spielern, Fans und Verantwortlichen. Bevor
der Christbaum in den Häusern in seiner ganzen Pracht erstrahlt und der Fußball
lediglich noch am Tisch-Kicker oder in völlig überfüllten Mehrzweckhallen rollt, sind
für die Teams der Bezirksliga Baden-Baden noch drei möglicherweise richtungsweisende
Partien zu bestreiten. So auch für den SVW um Trainer Holger Riehle und Heiko
Grajewski mit seinem Team des FV Muggensturm. Einen Big Point
könnte man in der anstehenden Begegnung landen. Könnte? Sollte? Muss? Letzteres
wohl kaum, doch will man die Saison nach dem 34. Spieltag als Erfolg verbuchen, so
sollte kontinuierlich gepunktet werden. Denn erfahrungsgemäß werden Teams aus
dem letzten Tabellendrittel gegen Ende der Saison vermehrt zu gnadenlosen
Punktesammlern. Im Blumendorf täte man erneut gut daran, sich auf seine
Heimstärke zu besinnen. Doch auch der FVM zeigte beim umkämpften 3:1 in
Gaggenau, dass man auswärts nicht nur mal vorbeischaut, um Grüß Gott zu sagen.
Grajewski konnte sich dabei einmal mehr auf seinen Toptorjäger Patrick Klass (13
Saisontore) verlassen, den die Abwehr um Pascal Hörig, Manuel Seifried und
Torhüter Markus Welti tunlichst in den Griff bekommen sollte. Matthias Bohn (6
Treffer) hingegen kam zuletzt vermehrt über die Ersatzbank zu Kurzeinsätzen. Der
SVW II beginnt sich auf seine alte Stärke zu besinnen und punktete vergangenes
Wochenende bei der SG Rastatter SC/DJK II dreifach. Ein erfreuliches Ergebnis für
das Team von Trainer Thorsten Heppner und Altstar Dominik Nürnberg, das mit
vielen jungen Spielern aus der eigenen Jugend gespickt ist. Mit dem FVM II wartet
allerdings ein Topteam der Liga auf. SG

Spielbericht SV Weitenung-FC Rheingold Lichtenau 2:2 (0:1)

SV Weitenung-FC Rheingold Lichtenau, Bezirksliga Baden-Baden, 2:2 (0:1)
Bericht: SG / Bild: ABB/Thomas Steuerer

In einer torchancenarmen Partie hatte der Gast gegen anfangs wacklige Hausherren zunächst den stärkeren Beginn auf seiner Seite, ehe sich der SVW am Ende über ein hochverdientes Remis freuen konnte. Vor der Begegnung hatte SVW-Coach Holger Riehle den gesperrten Manuel Seifried und die verletzungsbedingten Ausfälle von Daniel Boon und Jonas Huck zu kompensieren. Mit von der Partie waren hierfür von Beginn an der zuletzt angeschlagene Johannes Kist und der 19-jährige Sturmwirbelwind Manuel Nock. Um die freigewordene Planstelle in der Innenverteidigung zu besetzen, musste Hördt eine Reihe weiter hinten agieren. Bereits in den Anfangsminuten zeichnete sich ab, dass es eine schwierige Partie für die Hausherren werden dürfte. Ungewohnt unsicher agierte man insbesondere in der Defensive. Wesentlich mehr Sicherheit strahlte man jedoch auch nicht in den anderen Mannschaftsteilen aus. Und so kam es, dass der FC Rheingold mit seiner ersten Torchance das 0:1 verbuchen durfte. Einen Freistoß von Sogüt kurz nach der Mittellinie nickte Klein unter Hilfestellung der schläfrigen Hintermannschaft ein (6.). Der Torjubel war jedoch noch nicht verhallt, ehe Frietsch Marco Nock mit einem Steilpass in Szene setzte. Im Strafraum von Torhüter Sick gefällt, blieb Referee Manuel Meier keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Ein Fall für den Torjäger vom Dienst, Markus Frietsch, der den Ball jedoch zielsicher an den Pfosten nagelte (8.). Mit fortschreitender Spieldauer bekam Blau-Weiß die Partie mehr und mehr in den Griff und ließ zunächst keine weitere Gästechance mehr zu. Selbst zeigte die vordere Angriffsreihe bis zum Halbzeitpfiff lediglich zweimal durch Kilometerfresser Habich, der jeweils am letzten Lichtenauer Abwehrrecken hängenblieb, müde die Zähne (34./41.). Nach Hördts Halbzeitbeförderung ins Mittelfeld kam zunächst seitens der Hausherren Schwung in die Partie. Hübner zirkelte den Ball gekonnt über die letzte Lichtenauer Abwehrreihe zu Kamm, der den freistehenden Marco Nock in Szene setzte. Der Ballfangzaun beendete einen sehenswerten Angriff (50.). Ehe Habich frei vor Sick mit der besten Chance der Partie an FCL-Keeper Sick scheiterte (58.), hatte Sogüt mit einem feinen Fernschuss das 0:2 auf dem Fuß (56.). Mit der dritten von drei Lichtenauer Torchancen im gesamten Spiel beendete dann Klein mit dem 0:2 zunächst jegliche Hoffnung auf einen Heimsieg. Nach einem langen Ball nutzte er eine Unachtsamkeit in der Weitenunger Defensive und vollstreckte mit seinem achten Saisontreffer (63.). Dem wollte Habich jedoch nicht nachstehen und zirkelte nach klugem Frietsch-Pass ebenfalls zum achten Mal das Spielgerät über die Linie (70.). Die Zuschauer hatten den Ausgleichsjubel bereits auf den Lippen, doch Frietschs ambitionierter Fernschuss aus dem Fußgelenk landete am Außennetz (80.). Dem eingewechselten Pietrowiak war es in der Folge per Foulelfmeter vorbehalten, den verdienten Ausgleich zu erzielen (83.). Hörig hatte sich im Strafraum geschickt gegen drei ungestüme Abwehrspieler eingesetzt. Nach Schlusspfiff konnte sich die Heimmannschaft trotz leichter Überlegenheit und einem vergebenen Foulelfmeter über einen gewonnenen Punkt und einen aufgeholten Zwei-Tore-Rückstand freuen. Die Weitenunger Reserve gewann ihr Spiel mit 7:4 durch drei Tore vom gelernten Torhüter Patrick Huber, Daniel Boon (2), Julian Stork und Sebastian Hübner. SG

SV Weitenung: Hertweck, Friedmann D., Nock Manuel (45. Kamm), Stork M. (81. Pietrowiak), Nock Marco, Frietsch, Kist, Habich, Hörig, Hördt, Hübner (61. Hettler)

FC Lichtenau: Sick, Specht N., Dorn, Hauser, Schmidt, Sogüt, Küpferle, Fuchs, Schäfer, Kautz, Klein

Vorbericht SV Weitenung-FC Rheingold Lichtenau

Und da war es geschehen. Sechs Siege und ein Remis aus sieben Partien. Doch dann kam die Auswärtspartie bei der starken Spielvereinigung aus Ottenau. 3:0 unterlag Blau-Weiß verdient. Serie gerissen. Die Partie, in der neben dem langzeitverletzten Kai Friedmann und Offensivkraft Daniel Boon auch Johannes Kist kurzfristig aufgrund einer Verletzung unmittelbar vor Spielbeginn fehlten, zeigte einmal mehr, dass Spiele ohne vollkommenes Engagement kaum zu gewinnen sind. Über weite Strecken schaffte man es nicht, den Gegner entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Anders zeigte sich zuletzt der FC Rheingold Lichtenau. Gegen den FV Muggensturm zeigte man, dass sich das zu Saisonbeginn gegenüber der Vorsaison deutlich veränderte Team endgültig gefunden zu haben scheint. Denn aufhorchen ließ man bereits zuvor mit knappen Niederlagen gegen die SV Ottenau und die SG Rastatter SC/DJK sowie einem 7:0 Kantersieg gegen den VfB Gaggenau. Eine knifflige Aufgabe also für Holger Riehle, der erneut auf vorgenannte Spieler verzichten muss. Hinzu gesellt sich Abwehrrecke Manuel Seifried, der die Gelb-Rot Sperre vom vergangenen Wochenende absitzen muss. Ein Eckpfeiler, der gegen die starke Gästeoffensive um Oliver Schäfer (7 Saisontreffer), Michael Klein (6 Treffer) und Andreas Sick (6), schmerzlich vermisst werden wird. Entscheidend wird sein, ob Blau-Weiß seine Heimstärke, zuletzt untermauert in den Spielen gegen den FC Ottenhöfen und den VfR Bischweier, erneut in die Waagschale werfen kann. Deutlich favorisiert geht Team 2 um Trainer Thorsten Heppner in die Partie gegen den FC Rheingold II. Doch auch hier wird man sich nach zuletzt eher durchschnittlichen Leistungen steigern müssen, um im Heimspiel die drei Punkte behalten zu können. SG
Bild: ABB/Steurer