Spielbericht SV Weitenung-SV Sasbach

SV Weitenung-SV Sasbach, 0:1 (0:1)
Ein ernüchterndes und letztlich nicht unverdientes 0:1 stand nach Abpfiff der Partie des gastgebenden SV Weitenung gegen die Lenderdörfler um Spielertrainer Rene Retsch.

Zwar hätte der Spielverlauf durchaus ein Remis zugelassen, doch verstand es die Riehle-Elf nicht, nach dem Platzverweis gegen Sasbachs Martin Resch die 30-minütige Überzahl in einen Torerfolg umzumünzen. Die Gäste begannen zunächst druckvoll, zeigten ihre fußballerischen Zähne und demonstrierten so, dass man dem drohenden Abstieg mit aller Macht entkommen will.
Bereits zu Beginn musste Hettler alles aufbieten, um mit einer Grätsche den Führungstreffer der Gäste zu verhindern (10.). Der daraus resultierende Eckball wurde ins Zentrum abgefälscht, von wo aus Apfelböck wuchtig zum 0:1 vollendete.
Im weiteren Verlauf rieben sich beide Teams auf, blieben aufgrund von Ungenauigkeiten im Passspiel oder der vehementen Abwehrarbeit des Gegners immer wieder hängen. Spielfluss und fußballerische Feinkost Fehlanzeige, wobei das Bemühen auf beiden Seiten nicht abzusprechen war.
Frietsch`s sehenswerter Freistoß ans Außennetz von SVS-Keeper Dürr blieb dabei aber Stückwerk (17.).

Grün-Weiß kam mit mehr Schwung aus der Kabine und testete sogleich die Wertigkeit des Weitenunger Aluminiums (53.). Eine Halbchance durch Habich und ein sehenswertes Solo von Spielmacher Frietsch befeuerten die Weitenunger Hoffnung auf ein Remis. Ebenso der Feldverweis per Ampelkarte nach Foul- und Handspiel gegen Resch (61.).
Doch in 30-minütiger numerischer Überlegenheit gelang es nicht mehr, den Gast um den 40-jährigen Abwehrroutinier Höll mit Tempofußball ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Einzig der junge Manuel Nock und die eingewechselten A-Jugendlichen Luca Ohnemus und Maximilian Reck, Sprösslinge der einstigen Weitenunger Fußballgrößen Markus „Ohni“ Ohnemus und Markus „Märxl“ Reck, brachten nochmals etwas Schwung in die Partie.

Zu wenig, sodass der SVS nach Schlusspfiff ein weiteres Erfolgserlebnis ausgelassen bejubeln konnte.
SG